PHILIPP #2 – Geld

Geld, ob wir es nun wollen oder nicht, bestimmt unser Leben. Capitalism, baby. Verständlich also, dass es Menschen gibt – vor allem im links-orientierten Marburg – die sich dem irgendwie entgegenstellen. Die, ihr kennt sie sicher, Punks auf der Brücke zum Beispiel. Sie verdienen sich ihr Geld durch’s Schnorren haben daraus fast eine Wissenschaft gemacht. Andere setzen sich bewusst mit ihrem Konsumverhalten auseinander, torpedieren die Wegwerfpolitik der Supermärkte und suchen ihre Lebensmittel aus dem (abgepackten) Müll. Auch so funktioniert Widerstand gegen so etwas Allgegenwärtiges wie Geld in unserem Leben – mitsamt all der Strukturen, in denen es wirkt. Karl Marx täte das gefallen. Den Neoliberalen dafür nicht so sehr. Aber dafür haben letztere auch die Zügel in der Hand.

INHALT
Editorial: Geld
Die Punks auf der Brücke: Marburg steht auf dumme Sprüche
Kassensturz
Das Wohnungsdilemma
Das liebe, böse Geld
Hanf Runners
Berlin Tag und Nacht, Köln 50667, MR City Flair
Schätze aus dem Müll
Das Finanzen-Horoskop
Zwischen Schummelei, Schusseligkeit und Straftat
Was ist Luxus?
Ich liebe/hasse Apple
Wenn am Ende des Geldes, noch so viel Monat übrig ist
Herr K. regt sich auf: Über Kapitalismuskritik
Alternatives Einkaufen in Marburg
Studentenfutter
Upcycle it, Baby!