Bild: Martha Schoop
Vier Stunden bis zur Exekution, so beginnt John Patton Fords neuer Film How to Make a Killing. Er führt uns durch den Prozess eines werdenden Mörders. Wie kommt man darauf einen Mord zu begehen? Wie verläuft der erste Mord ab? Was sind Gedanken danach?
Am 17.03. lief diese dunkle Komödie im Cineplex.
Die tragische Lebensgeschichte des Becket.
Der der zu Tode verurteilte Becket Redfellow (Glen Powell), welcher in seiner Zelle sitzt, erzählt dem ihm beistehenden Pfarrer Morris (Adrian Lukis) seine Lebensgeschichte. Er beginnt mit von seiner Mutter Mary Redfellow (Nell Williams), welche sich von der Familie losgesagt hat, um ihren Sohn Becket zu bekommen und großzuziehen. Diese Entscheidung führte dazu, dass Mary aus dem Redfellow-Vermögen ausgeschlossen wurde. Ihren Sohn hat sie jedoch immer wieder erklärt, dass er als Letzter in der Erbschaft steht und er eines Tages das Redfellow-Vermögen erben wird.
Wie ein mörderischer Plan geschmiedet wurde
Becket wächst mit nichts auf, außer der Hoffnung, eines Tages das Redfellow-Vermögen zu besitzen – bis dahin muss er nur irgendwie überleben. Nachdem er von seinem Job auch noch gefeuert wird, platzt ihm der Kragen und er entscheidet sich, die nicht existente Todesrate der Redfellow-Familie selbst in die Hand zu nehmen.
Im Laufe des Filmes stellt sich Becket Redfellow vor die Wahl: Entweder verfolgt er seine Rachepläne und nimmt sich, was rechtmäßig ihm gehört, oder er wählt ein gutes Leben mit den Menschen, die er liebt.
Wie schwarzer Humor Herzen erobert.
How to Make a Killing benutzt, ganz im Sinne einer dunklen Komödie, an jeder Stelle, die es erlaubt, schwarzen Humor: Selbst in Beckets ruhiger Erzählweise, mit welcher er seine Morde schildert, steckt Witz.
Wegen der charmanten und intelligenten Art des mörderischen Beckets fängt man an, ihm die Daumen zu drücken, sodass er eines Tages sein Kindheitstraum erfüllen kann: Ein Leben im Reichtum.
Dabei sorgt John Patton Ford trotz aller Leichtigkeit immer wieder für Schnappatmung und höher pochende Herzen, je näher die Exekution rückt.
Mit 82% positiver Bewertung und 33% „sehr gut“-Bewertung ist eindeutig zu erkennen, dass die Liebe für dunkle Komödien von den Zuschauer*innen geteilt wird.
How to Make a Killing erschien am 08.04.2026 in den deutschen Kinos.