„Ich kenn den Künstler“: Die Künstler*innen im Porträt

„Ich kenn den Künstler“: Die Künstler*innen im Porträt

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Kunst von Christian Aretz
Kunst von Christian Aretz

 

CHRISTIAN ARETZ
Name: Christian Aretz
Kontakt: www.malzeit-design.de
Seit wann machst du Kunst? Ich male seit 1998, gewerbliche Aufträge seit 2010.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Graffiti basierte Malerei, detailverliebt, ornamental, psychedelisch, illustrativ.
Was oder wer inspiriert dich? Leben, Menschen, Landschaft, Bücher, Filme, Fotografie.
Welche Materialien benutzt du und warum? Ich male in einer Mischtechnik aus Acrylfarben, Sprühlack, Markern und Stiften. Im Schichtprinzip werden Flächen und Muster gesetzt und kombiniert. Nur mit dieser Mischtechnik kann ich alle optischen Effekte so setzen, wie ich es mir vorstelle. Die Graffiti Wurzeln sollen außerdem erkennbar bleiben.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Großformatige Fassadenbemalungen in Bremerhaven und Osnabrück, diverse Workshops mit Schülergruppen. Einzel- und Gruppenausstellungen seit 2007 in Münster, Osnabrück, Bremerhaven, bald Marburg…
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Lässt sich von Osnabrück aus, recht schwer einschätzen. Aber genau diese Frage stellen wir uns hier auch… Ich denke, wie überall in der Gesellschaft merkt man, dass eine neue Generation übernimmt und veraltete Strukturen überdacht und aufgebrochen werden. Ein Publikum oder eine Szene, die noch nicht existiert, muss geschaffen werden, z.B. mit Veranstaltungen wie IKDK. Kunst muss mit der Zeit gehen und ansprechend sein, dann könnte überall eine neue Wertschätzung stattfinden. Auch in Marburg!

Kunst von Julian Gardner
Kunst von Julian Gardner


JULIAN GARDNER

Name: Julian Gardner
Kontakt: www.novum.de.be
Seit wann machst du Kunst? 2005
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben?Native Kunst. Naiv im Sinne von gewisse Gestaltungsprinzipien der „Kunst-Lehre“ ignorierend, nativ im Sinne von urtümlich, an die Kunst von Urvölkern angelehnt. Als Motive wähle ich meist eine ikonografische Darstellung von Pflanzen und Tieren. Damit möchte ich einen Kontrast zu der technoiden modernen Gesellschaft setzen. Die scheinbare Einfachheit der Darstellung bildet einen Gegenpol zur Komplexität des Alltags. Der Betrachter soll nicht abgeschreckt werden und denken „sowas könnte ich niemals“, sondern im Gegenteil motiviert werden, sich selbst künstlerisch auszudrücken. Meine neuesten Arbeiten beinhalten außerdem eine haptisch erfahrbare Komponente, was sie zu barrierefreier Kunst werden lässt. Durch eine reliefartige Struktur lässt sich das Bild nicht nur ansehen, sondern auch fühlen.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Natur, Musik, Ruhe.
Welche Materialien benutzt du und warum? Leinwand, Pappe, Holz, Acrylfarbe, Sprühfarbe, Marker.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Hat Kunst überhaupt eine Chance? Das Bewusstsein gegenüber Kunst muss sich ändern. Wieso kauft Otto Normalbürger Kunst bei Ikea, wobei doch klar ist, dass dasselbe Bild in tausenden anderen Wohnzimmern hängt, wenn er für das gleiche Geld eine individuelle Arbeit von einem unabhängige*n Künstler*in haben kann? Wieso verkommt Kunst zum Spekulationsobjekt für die Elite? Wieso werden für einzelne Werke Millionenbeträge gezahlt, während Millionen Künstler*innen nicht von ihrer Arbeit leben können?

Kunst von Kaleb Higgins
Kunst von Kaleb Higgins


KALEB HIGGINS
Name: Kaleb Higgins
Contact: Instagram is the best place to contact me @kalebhiggins. My personal website is under development, so you can expect that in a few months time.
Since when do you make art? I have been making art since I was 5 or 6 years old.
How would you describe your art? Describing my art is hard because I work in many different mediums. My past projects range from custom sneakers to scale model trains, with freehand graff and stencils making up most of my portfolio.
Where do you take your inspiration from? I take inspiration from both nature and urban decay. I have to many artists to list. I use anything and everything I can find depending on what the project needs. I’d say I use cans the most though, and my favorite can line is Molotov Belton, but its difficult to get it in LA.
What is your most exciting work? My most exciting work to date is a recently built 1:87.1 scale model of the Märkisches Museum Station in Berlin. Artistic license was used to highlight graffiti culture and grunge asthetics. Images of this piece have not yet been released to the public.
Has art in Marburg a chance?
Yeah, of course! Art has a chance. It’s a university city with tons of forward thinking people. The fact that there are already 5 walls where it’s legal to paint, proves art is thriving in Marburg. The community is obviously and openly embracing artists and their art.

Kunst von Hookie
Kunst von Hookie

HOOKIE
Name: Mona AL-Badri
Seit wann machst du Kunst? Mit 13 fing es an, also jetzt seit 6 Jahren. Mal mehr, mal weniger intensiv, aber meistens eigentlich nur für mich. Noch besteht mein Kram aus Skizzen, aber seit 2015 studiere ich Game Art & 3D Animation – mal sehen!
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Anime, vielleicht. Da es mir einfach mehr Spaß macht, als Realismus, wobei mir da die Ergebnisse meist besser gefallen. Es ist ein Zwiespalt! Hauptsächlich setzt es sich aus Charakteren zusammen, die ich erfinde und in Szenen reinsetze, die meine Gedanken zusammenfassen. Oft eher melancholisch, weil ich, wenn ich gedankenvertieft bin oder wegen irgendetwas betrübt, dann meistens erst den Stift zur Hand nehme. Schade eigentlich!
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Ehrlich gesagt ist es nichts oder niemand bestimmtes, sondern eher alles zusammen. Früh maßgebendes Vorbild ist allerdings Takeshi Obata, der Zeichner der bekannten Death Note-Reihe. Ansonsten eher wenig bekannte User aus Deviantart.com, die wie ich privat am PC malen, wie z.B. xuh, 6l33 und uturo128.
Welche Materialien benutzt du und warum? Ein Graphic-Board, mit Stift und Dose, Wandfarbe Kugelschreiber, etc.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Ich habe in einem Internet-Forum für Kunst, eine Zeit lang Aufträge angeboten und so ein wenig Taschengeld verdient. Seit kurzem gehe ich auch gerne mit Dose an die Wand und konnte so schon ein paar Künstler*innen kennenlernen und mit ihnen zusammen malen, was riesen Spaß macht, wenn man sich zusammen Konzepte überlegen und sich gegenseitig helfen kann.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Natürlich! Marburg hält eine gute Waage zwischen jung und alt und es ist immerhin eine Universitätsstadt. Viele Dickschädel, Kreative und Neunmalkluge – perfekt!

MARINA WEHRMANN
Name: Marina Wehrmann
Kontakt: Facebook oder E-Mail (marina.wehrmann@gmx.de)
Seit wann machst du Kunst? Es begann mit farbigen Kritzeleien, als ich endlich den Buntstift halten konnte. Die Begeisterung für den Linolschnitt habe ich im Laufe meines Kunstpädagogik-Studiums entdeckt.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Vielschichtig, detailliert, rhythmisch, harte Arbeit, mich glücklich machend.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Die Welt und ihre Menschen.
Welche Materialien benutzt du und warum? Fußbodenlinoleum, weil man die Platten mit den Schneidewerkzeugen so schön haptisch bearbeiten kann und man im Format frei ist. Offsetfarben, weil sie auf Öl-Basis tolle Druckergebnisse liefern.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Meine BA-Abschlussarbeit: Die Auseinandersetzung mit dem fremden Jerusalem und das in der Technik des Linolschnittes. Von der eigenen Reise nach Jerusalem zu Beginn bis zur ersten Einzelausstellung am Ende. Das war ein wunderbares Projekt.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Klar, Kunst ist überall zuhause.

Kunst von Mors Onee
Kunst von Mors Onee

MORS ONEE
Name: mors onee
Kontakt (bspw. Homepage): Facebook/morsonee
Seit wann machst du Kunst?Mein erster ernsthafter Kontakt war 2003, damals begann eine durchschnittliche Sprüher Laufbahn die 2005 in einer Verurteilung endete. Danach wurde meine künstlerische Neugierde geweckt und hat sich bis heute entwickelt und wächst stetig.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Ein sehr konfuses Gewirr aus künstlerischem Ausdruck, konstruiertem Design und angewandtem Graffiti. Ich lehne es ab in Bahnen zu denken oder mir Regeln aufzwängen zu lassen. Ich lasse Kunst entstehen, wie sie mir zu fällt, wie sie durch meinen Körper kommt. Ich möchte es entstehen lassen, wie es mir gefällt. Das was passiert, passiert.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Zu viele. Alles und jeder inspiriert mich. Ob es ein falsch fallender Ast ist oder die genialen Arbeiten von Odeith. Inspiration ist immer und überall.
Welche Materialien benutzt du und warum? Ich arbeite mit Acrylfarben, Lackmarkern, Touchmarkern, Öl und Kreide und natürlich Sprühdosen. Bei meinen Leinwänden bin ich nicht wählerisch. Ob Leinen, Eisen, Holz – solange Farbe darauf hält, sollte es bemalt werden.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Jedes Graffiti, was nicht hätte gemalt werden dürfen.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Die Frage beantwortet sich selbst. In dem Moment, wo ich als Künstler Fragen zu meiner Kunst beantworte, zu einer Kunstaustellung, die in Marburg stattfindet.

THADDÄUS GUZY
Name: Thaddäus Guzy
Seit wann machst du Kunst? Seit 40 Jahren oder länger…
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Realistische Malerei (inzwischen). Mich interessieren Menschen. Ich bin kein Landschaftsmaler.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Viele, viele, viele… Szyszkin, Dali. Es gibt viele, die mich von Zeit zu Zeit inspirieren. Angelo, Da Vinci… Das sind die, die mich wohl schon immer begleiteten.
Welche Materialien benutzt du und warum? Hauptsächlich Acryl, da die Farbe nicht stinkt und schnell trocknet, da ich viel zu Hause arbeite.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Für mich ist jedes aufs Neue spannend. Doch besonders spannend ist immer das nächste Bild…
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Theoretisch nicht, aber eigentlich schon. Es wäre traurig, wenn Kunst keine Chance hätte.

THOMAS LEDDERHOSE
Name: Thomas Ledderhose
Kontakt: https://www.facebook.com/pages/Black-Sheep-Tattoo-Giessen/184840881591311?ref=hl und https://www.facebook.com/pages/Leddas-Tattoos/516062445176051?ref=hl
Seit wann machst du Kunst? Seitdem ich einen Stift halten kann.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Realismus bis Neotraditional.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Tätowierer Bartosz Panas, Salvadore Dali, Ralph Steadman.
Welche Materialien benutzt du und warum? Nadel und Pigmentfarbe.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Ein komplettes Bein in Holzoptik.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Je nachdem welche Kunst angeboten wird. Ich denke aber durch Banksy und Co.wird Urban- und Street-Art wahrscheinlich mit am besten ankommen…

Kunst von The Norm
Kunst von The Norm

THE NORM
Name: Norman Völker (TheNorm)
Kontakt: widewalls: NormDelBoz / facebook.com/thenorm78 / thenorm78@web.de / norm-3am@gmx.de
Seit wann machst du Kunst? Seit 1992.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Graffiti Art, Design, Urban Art, schlicht, einfach, dreckig, minimalistisch, kreativer Terrorismus!
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Etam, Smug, Atom, Can2, Dare, Dolk, Space Invader, BuffMonster, Zeus Boys are down New York, KD und viele mehr.
Welche Materialien benutzt du und warum? …alles was ich in die Finger bekomme!
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Zahlreiche Urban Art und Graffiti Actions im Ausland, New York, Projekt auf der Documenta in Kassel.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Ich denke schon! Wenn Stadt, Kulturamt, Stadtbauamt, und Kunstverein sich mal etwas mehr engagieren würden und mit Künstler*innen mehr Projekte und öffentliche Galerien fördern würden.

Kunst von Sahin Celikten
Kunst von Sahin Celikten

SAHIN CELIKTEN
Name: Sahin Celikten
Kontakt: www.sahincelikten.com / http://www.artherb.de/kuenstler/sahin-celikten
Seit wann machst du Kunst? In meinem 14. Lebensjahr habe ich angefangen zu malen und zu zeichnen. Jedoch das, was ich als meine Kunst bezeichne mache ich erst seit 3 bis 4 Jahren.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Ich versuche einen Weg zwischen Fotografie und Malerei zu finden oder zu entwickeln, meine inneren Gefühle zu zeigen. Wichtig für mich ist es, dass ich zufrieden bin und nicht die anderen.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Da könnte ich mehrere Beispiele geben. Ich kann nur sagen, dass mich zu bestimmten Zeiten unterschiedliche Künstler*innen inspiriert haben. Zuletzt fand ich die Künstler Thomas Demand und Michael Borremans sehr beeindruckend.
Welche Materialien benutzt du und warum? Ich arbeite mit verschiedenen Materialien. Ich arbeite nicht nur mit Leinwänden, sondern oft benutze ich meine Fotos, die ich auf Alu-Platten drucke und übermale.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Meine Abschlussarbeit mit der Galerie am Dom im Restaurant Heyligenstaedt. Und auf der Nordart mit Weltkünstlern ausstellen, fand ich spannend.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Man redet immer von größeren Orten, aber ob immer in größeren Orten größere Chancen bestehen, weiß ich nicht. Deswegen können manchmal auch kleine Städte offener sein. Ich glaube, dass Marburg sich eher für kleine Kunstprojekte eignet.

Kunst von SImon Kneipp
Kunst von SImon Kneipp

SIMON KNEIP
Name: Simon Kneip
Kontakt: simonkneip.blogsport.de
Seit wann machst du Kunst? Ich zeichne und male seit früher Kindheit und habe bisher nicht damit aufgehört.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Prozessorientiert, intuitiv, mehrdeutig.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Inspiration durch: Menschen, Vielfalt, Widersprüche, Emotionen, Familie. Es gibt viele interessante Künstler*innen. Interessant ist es vorallem, wenn ich den Menschen hinter der Äußerung kenne: Novum, Ahorn, Spiel, Dennis, Elias, Emil, Özlem…
Welche Materialien benutzt du und warum? Es gibt Phasen, in denen ich mit vielen verschiedenen Materialien experimentiere. Hieraus resultiert oft das Erschließen neuer Techniken und Themen. Es gibt aber auch Phasen, in denen ich  Materialien bewusst reduziere. Ich mag es, meine Möglichkeiten mit bestimmten Materialien auszureizen und zu erweitern. Ich suche Materialien und Techniken, die zu meinen Themen passen, das kann je nach Lebenssituation sehr unterschiedlich sein. Im Moment reduziere ich: Graustufen und schwarze Konturen, Sprühdosen und Wandfarbe.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Ich bemale sehr gerne großflächig Wände in interessanter Umgebung (Industriebrachen, verlassene Orte, etc.). Ein interessantes Projekt dieser Art ist die „Spielraum Galerie“ in Braunschweig. Hier wurden von ca. 100 Künstler*innen aus verschiedenen Bezügen die Flächen und Räume einer stillgelegten Papierfabrik in Braunschweig gestaltet.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Kunst hat überall eine Chance, wo es Menschen gibt, die gestalten. Also, ja.


YAST
Name: Yannick Anhalt / YAST SRMCREW MPC
Seit wann machst du Kunst? Ich zeichne regelmäßig seit meinem 13. Lebensjahr.
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Meine Bilder entstehen meist aus dem Moment heraus, dabei versuche ich den Alltag auszublenden.
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Inspirieren lasse ich mich durch mein Umfeld. Verzierte Flächen gibt es überall, ich versuche so viel wie möglich in mir aufzunehmen.
Welche Materialien benutzt du und warum? Wenn es darum geht ein Graffiti anzubringen sprühe ich am liebsten mit einer Dose, ansonsten lasse ich mir im kreativen Modus alle Möglichkeiten offen, damit das Gesamtbild wachsen kann.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Vor ein paar Wochen gab ich einen Graffiti-Kurs für interessierte Jugendliche. Die Arbeit war sehr bunt! Die Resonanz der Kids war groß, allerdings wurde das Projekt leider seitens der Träger eingestellt. Wenn du etwas auf die Beine stellen willst, musst du es selbst und mit Hingabe tun – und vor allem am Ball bleiben!

ZEAL
Name: Alexey Zemlyanov (Zeal)
Kontakt: alexejzemljanov@web.de
Seit wann machst du Kunst? 2011/12
Wie würdest du deine Kunst selbst beschreiben? Sehr schwierig, da ich verschiedene Dinge mache. Streetart/Stencils
Was oder wer inspiriert dich? Lieblingskünstler*in/nen? Früher die alten Meister, z.B. Van Gogh und Co. Später Picasso und Konsorten. Zur Zeit inspiriert mich der Alltag, da man Leute damit begeistern kann. Sie spiegeln sich oftmals darin.
Welche Materialien benutzt du und warum? Hauptsächlich Acryl, Sprühdosen und Stifte. Als Medium benutze ich Schallplatten, da sie die runde Form mit sich bringen. Für mich und meine Kunst ist dies perfekt, eine Art Recycling. Aus alt mach neu! Ein zeitloses Medium, welches anstelle es wegzuschmeißen, von mir zu Kunst verarbeitet wird.
Dein spannendstes Werk/Projekt bisher? Eine hübsche Frau mit einer Halskette in einem barocken Rahmen (gemalt). Ihr Schmuck ergibt ein Alien-Gesicht. Daran habe ich spontan und sehr kurzfristig vor einer Ausstellung gearbeitet und es hat mich sehr inspiriert. Ich erkannte, dass Bilder und Farben in Kombination mit bunter Beleuchtung neue Welten präsentieren.
Hat Kunst in Marburg eine Chance? Das ist eine provokante Frage! Kunst hatte schon immer eine Chance, Stichwort Streetart (Stencils/Sticker/Taggs/Graffiti), auch wenn sonst nichts passiert und alle Galerien still stehen würden… Irgendwo und irgendwann passiert immer etwas!

(Ehemalige) PHILIPP-Autorin, hat Politikwissenschaft in Marburg studiert, lebt und studiert aber mittlerweile in Halle (Saale) den M.Sc. International Area Studies. Kennt wohl mittlerweile (fast) jede Doku über die Arktis und hat beim Feiern meist einen Apfel in der Jute. Und: Vermisst Marburg.

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