Studentenfutter: Brownies with beans

Studentenfutter: Brownies with beans

In unserer Rezeptereihe “Studentenfutter” zeigen dir mehr oder minder begabte Nachwuchsköch:innen, was man in der Küche so alles für Kunststücke anstellen kann. Diesmal teilt Karina mit dir ihr Geheimnis, wie sie ein altes Rezept neu interpretiert.

Die Zeit des intensiven Lernens wird auch die Zeit des intensives (Fr-)Essens genannt. Kaum jemand kommt ohne Schokolade oder Gebäck, die Urväter der Nervennahrung, aus. Was aber, wenn man weder Mehl oder Milch verträgt, oder freiwillig darauf verzichten möchte? Die kontinuierlich steigende Anzahl von Veganer:innen, sowie Gluten – oder Laktoseunverträglichkeiten in meinem Freundeskreis führt dazu, dass ich ein altbewährtes Rezept neu überdenken musste. Die hier vorgestellten Brownies sind Gluten- und Laktosefrei und können wahlweise auch ganz vegan zubereitet werden. Auch wenn die Zutaten ungewöhnlich klingen, sei mutig und versuch es! Ich mein, come on, Mehl ist sowas von 2015.

DAS BRAUCHST DU:
1 Dose Kidney Bohnen
2 Eier (oder vegan: 3 EL Sojamehl)
eine Handvoll gehackte Mandeln
eine Handvoll ganzer Mandeln

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DAS SOLLTEST DU HABEN (ODER DEIN:E NETTE:R, SPENDABLE:R MITBEWOHNER:IN):
3 EL Sonnenblumenöl
4 EL Backkakao
7 g Backpulver
etwas Zimt und Vanille
100 g braunen Zucker

Eins. Du solltest die Kidneybohnen unbedingt abtropfen und anschließend abwaschen, sonst schmecken die Brownies etwas seltsam.

Zwei. Rühre alle Zutaten zusammen und püriere alles mit einem Stabmixer zu einem glatten Teig. Verfeinere den Teig anschließend mit den gehackten und ganzen Mandeln.

Drei. Lege eine Backform (20×20 cm) mit Packpapier aus und befühle sie mit dem Teig. Backe alles bei 200° C für 15 – 20 Minuten.

Vier. Serviere die Brownies mit Puderzucker und Apfelstücken oder einer Frucht deiner Wahl.

Serviere sie warm und mit einem zuckersüßen Lächeln. Viel Spaß beim Nachmachen und Staunen!

FOTOS: Karina Chernenko

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Die Kunsthistorikerin bekocht gern ihre Freunde, fährt gern Zug und liest noch lieber Kafka.
Im Museum mutiert sie zu einem grinsenden Kind im Süßigkeitenladen und bringt ihre Freunde in Verlegenheit.