Studentenfutter: Die klassische Kürbissuppe

Studentenfutter: Die klassische Kürbissuppe

In unserer Rezeptereihe „Studentenfutter“ zeigen dir mehr oder minder begabte Nachwuchsköch*innen, was man in der Küche so alles für Kunststücke anstellen kann. Passend zur ersten kalten Jahreszeit macht Karina den Anfang, mit einem Klassiker unter den regionalen Suppen: Der Kürbissuppe.

Als Kind bedeutete das Ende des Oktobers vor allem eines: Halloween. Horrorfilme, Geister und eine, von all den Süßigkeiten geschädigte Bauchspeicheldrüse. Heute steht diese Zeit vor allem für eins: mieses Wetter und ein mageres Konto. Die Verzweiflung, die einen am Monatsende überkommt, ist eine Kombination aus Existenzangst und dem zum Hals heraus hängendem Mensaessen. Diese sollte jedoch nicht den Abschluss für den schönsten Monat im Jahr bilden. Ideal geeignet für Geldbeutel und Gaumen ist deshalb die gute alte Kürbissuppe. Schnell und einfach, super günstig und wenn man sie nicht aufessen sollte, kann man sie sogar einfrieren. Was will man denn mehr?

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DAS BRAUCHST DU
1 mittelgroßen (Hokkoido) Kürbis
1 Packung „Suppengemüse“ bestehend aus Lauch, Petersilie und einem Stück Sellerie
3 Möhren
Ein kleines Stück Ingwer

DAS SOLLTEST DU HABEN (ODER DEIN*E NETTE*R, SPENDABLE*R MITBEWOHNER*IN)
1 große oder 2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Eine Hand voll Kartoffeln
Je nach Belieben Rinder- oder Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer

UND SO MACHST DU’S
Eins. Das Gemüse waschen, und die Kartoffeln und Möhren schälen. Währenddessen die Zwiebeln mit dem Knoblauch mit etwas Öl in einem hohen Topf andünsten

Zwei. Den Kürbis halbieren, aushöhlen und in mundgerechte Stücke schneiden. Kann sich als kleiner Kraftakt erweisen, daher ist ein gutes Messer empfehlenswert. Die Kartoffeln, den Sellerie, Ingwer und die Möhren in grobe Würfel hacken und mit dem Kürbis zu den Zwiebeln im Topf geben.

Drei. Das ganze leicht anschmoren, heißes Wasser und den Brühwürfel dazugeben, etwas mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Chilipulver abschmecken und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Das Wasser sollte das Gemüse knapp bedecken. Je nach Belieben kann auch mehr oder weniger Flüssigkeit beigefügt werden.

Vier. Nach knapp 20 Minuten den Kürbis einstechen. Lässt er sich leicht brechen kann das Gemüse mit einem Pürierstab oder einem Kochlöffel „püriert“ werden.

Dazu kannst du Croutons aus altem Brot oder Toast machen, indem du Brot in Würfel schneidest und mit etwas Öl beträufelst und dann entweder in einer heißen Pfanne oder im Ofen goldbraun werden lassen. Et voilà, bis die nächste Bafög-Zahlung kommt, hast du eine warme Suppe, gute Laune und am besten noch jemanden der sie mit dir teilt.

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Die Kunsthistorikerin bekocht gern ihre Freunde, fährt gern Zug und liest noch lieber Kafka.
Im Museum mutiert sie zu einem grinsenden Kind im Süßigkeitenladen und bringt ihre Freunde in Verlegenheit.