Studentenfutter: Die grüne „One-Pot-Pasta“

Studentenfutter: Die grüne „One-Pot-Pasta“

Der Frühling geht inzwischen langsam zum Sommer über; die Bäume verlieren ihre Blüten und die Tage werden immer länger. Der Wochenmarkt erstrahlt im neuen Glanz, die Blumensträuße leuchten und die Händler bieten frischen Spargel an. Und jetzt mal Hand aufs Herz: auch wenn die Mitarbeiter*innen der Mensa täglich ihr Bestes geben, hat dieses wundervolle Gemüse definitiv mehr Zuwendung verdient. Das folgende Rezept befreit den Spargel von der fettigen Sauce Hollandaise und den verkochten Kartoffeln und bettet es in ein leichtes und zudem sehr leckeres Frühlingsgericht. Dieses Gericht ist ein „One – Pot Gericht“. Dahinter verbirgt sich ein einfaches Prinzip: Statt die Nudeln und die Soße einzeln zu kochen, wird alles in einem Topf zubereitet. Damit sparst du nicht nur Nährstoffe ein, sondern auch Zeit beim Kochen und Abwaschen.

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Zutaten für 3 Personen

DAS BRAUCHST DU:
1 Brokkoli in kleinen Röschen zerpflückt; ich persönlich verwende auch die Stiele
200 g Erbsen, tiefgekühlt
300 g grüner Spargel, in Raute geschnitten
220 ml Sahne
4 EL geriebener Parmesan
1 EL Zitronenschale
200 g Champignons, braun in Scheiben geschnitten
300g getrocknete Pasta (Am besten eine mit 7- 9 Min. Kochzeit)

DAS SOLLTEST DU HABEN (ODER DEIN*E NETTE*R, SPENDABLE*R MITBEWOHNER*IN):
1 kleine Zwiebel geschält, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
2 Knoblauchzehen geschält und gehackt
2 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 EL Zitronenschale
eine Prise Paprikapulver
Saft einer 1/2 Zitrone

Eins. Pasta, Spargel, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch, Champignons, Salz, Pfeffer und Paprikapulver in einem großen Topf geben und mit Wasser bedecken. Benutze ruhig etwas mehr Salz, da die einzelnen Zutaten viel Wasser und Salz aufsaugen!

Zwei. Alles für 7-9 Minuten kochen lassen, dabei immer ab und an umrühren!

Drei. Die Erbsen hinzufügen und kurz mitkochen lassen.

Vier. Das Wasser abgießen und die Sahne hinzufügen. Alles gründlich vermischen und mit der Schale und dem Saft einer halbe Zitrone vermengen.

Fünf. Nach dem Anrichten noch eine ordentliche Portion Parmesan drüber geben und genießen.

Grün, gesund und einfach gut. Guten Appetit!

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FOTOS: Karina Chernenko

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Die Kunsthistorikerin bekocht gern ihre Freunde, fährt gern Zug und liest noch lieber Kafka.
Im Museum mutiert sie zu einem grinsenden Kind im Süßigkeitenladen und bringt ihre Freunde in Verlegenheit.