Das da ist der AStA: Hochschulpolitik

Das da ist der AStA: Hochschulpolitik

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) führt die Geschäfte der Studierendenschaft und fördert Engagement an der Hochschule. Aber was heißt das eigentlich genau? PHILIPP hat sich die zehn AStA-Referate mal genauer angeschaut.

Referat für Hochschulpolitik
Referent:innen: Konsti, Lise, Lea, Maria
Web: http://www.asta-marburg.de/hochschulpolitikreferat
Kontakt: hopo@asta-marburg.de
Sprechzeiten: donnerstags von 17 bis 19 Uhr

Das Referat für Hochschulpolitik ist das klassische Interessenvertretungs-Referat. Das Referat der Referate, wenn man so will. Konsti, Lise, Lea und Maria,  von denen tatsächlich niemand Politik studiert, versuchen die Belange der Studierenden gegenüber der Universität, dem Land Hessen und anderen, bundesweiten Akteuren zu vertreten. Die vier kümmern sich um universitäre Themen, die eigentlich jeden Studierenden etwas angehen: den freien Zugang zu Bildung oder die Unterstützung kritischer Wissenschaften an der Uni Marburg. Bildungsproteste haben sie schon einige (mit-)organisiert. Das Referat für Hochschulpolitik will aber auch die studentische Stimme in lokalen Projekten und Bündnissen sein, die nicht nur die Studierenden betreffen – etwa die Privatisierung des Uni-Klinikums.

Helfen kann das Referat vor allem bei Problemen oder Auseinandersetzungen, die sich auf der universitären Ebene abspielen. Gerade Fachschaften finden bei ihnen eine Anlaufstelle. Klassischen „Publikumsverkehr“ gibt es aber nicht – das wäre auch schwierig, denn das Büro des Referats wechselt laufend. Die Referent:innen verbringen viel Zeit in ihren vielen Büros – ihr Kampf gegen Windmühlen, wie Konsti ihn nennt, fordert viel Engagement. Trotzdem oder gerade deswegen scheint die Arbeit den Referent:innen wichtig. Die Hoffnung, zumindest ein paar Studierende politisch zu motivieren, sind ihnen die vielen Stunden im AStA wert.

FOTO: #unibrennt auf flickr.com, CC-Lizenz

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Freie Autorin und Studentin der Politikwissenschaft. Frankophil und mitunter zu zynisch.