Editorial: Träumen

Ozzy Osbourne ist ein Träumer, Martin Luther King hatte einen Traum und John Lennon weiß, er ist nicht allein mit dem Träumen. Damit hat er Recht. Geträumt wird überall und das nicht unbedingt nur in der Nacht. Manch eine:r verbringt den lieben langen Tag damit, träumend durch’s Leben zu rennen. Findet unser Herr K. übrigens sehr gut. Manch andere hingegen verlagern ihren Alltag in den Traum. Ganz bewusst.

Ein Traum in Erfüllung gegangen ist für uns, weil wir hier und jetzt die dritte Print veröffentlichen können. Denn wir wissen ja: Alle guten Dinge sind drei. Dabei existierte dieses Heft schon lange, bevor ihr es in den Händen halten konntet. Als die Geschichten auf den nächsten Seiten nur Ideen waren, noch gar nicht richtig greifar und irgendwie unfertig. Ähnlich einem Traum, der manchmal auch unfertig, nicht so richtig greifbar und nur eine Idee von etwas ist, das tief in unserm Unterbewusstsein steckt. Das würde zumindest der alte Sigmund Freud sagen, er begründete die moderne Traumdeutung.

Wie wir Träume deuten und was wir mit ihnen in Verbindung bringen, könnt ihr in diesem Heft lesen. Was zum Beispiel passiert, wenn sich ein Traum nicht erfüllt, warum das so schwer mit dem Erwachsenwerden ist und ob Drogen Träume beeinflussen beziehungsweise was das miteinander zu tun hat. Eine träumerische Geschichte hilft euch, eine Pause vom Alltagsstress einzulegen und ihr erfahrt, wie man Träume erforschen kann. Außerdem könnt ihr euch mit unserem Traumfänger Albträume vom Leib halten, die ihrerseits natürlich auch Platz in dieser Ausgabe nden.

Und jetzt: lest! Und träumt schön!

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PHILIPP-Gründerin und Chefredakteurin von 2014 - 2017.